LD50-Test (Botox)

Grundfrage

Wie giftig ist Botox und welche Menge ist für den Menschen noch sicher? 

Ablauf

Bei dem LD50-Test geht es wie der Name schon sagt darum, zu ermitteln bei welcher Dosierung eines bestimmten Nervengiftes 50 % der injizierten Mäusen sterben. Bei diesem Experiment werden Mäusen unterschiedliche Mengen des Botox-Wirkstoffes verabreicht und anschließend  beobachtet bei welchen Dosierungen des Stoffes schwere Vergiftungen auftreten. Daraus lässt sich der LD50-Wert ermitteln, also die tödliche Dosis für 50% der Versuchstiere (Mäuse).

Erkenntnis 

Durch die ermittelten Werte konnte folgendes erschlossen werden:

Der Wirkstoff Botox kann auch schon in kleinen Mengen große Auswirkungen sowie verheerende Folgen sowie Nachwirkungen mit sich führen. Deshalb ist es umso wichtiger, die richtige Dosierung für menschliche Kosmetik aber auch Medizin zu bestimmen und als sicher abzusegnen.

Weiter wurde herausgefunden, dass Überdosierungen nicht nur schwere Vergiftungen verursachen sondern auch Lähmungen, Atemprobleme sowie Muskelversagen und Schmerzen auslösen kann.

Fördert Stress graue Haare?

 

Grundfrage

Man wollte herausfinden ob erhöhter und andauernder Stress zum früheren Beginn der Graufärbung der Haare beiträgt.

(Quelle: www.peta.de)

Ablauf 

An der Harvard Universität ( USA ) wurden Mäuse wochentlang unvorstellbaren Qualen ausgesetzt. 

Den Mäusen wurden stressauslösende Chemikalien verabreicht, darunter auch ein Gift, welches tausendmal mehr Schmerzen verursacht als das Chilli- Extrakt Capsaicin. Außerdem wurden ihnen die Nebennieren herausgeschnitten und Sie wurden radioaktiver Strahlung aussetzt.

Anschließend wurden einigen die Knochenmarkzellen gespritzt, auch Stresstests wurden durchgeführt, in denen zuvor isolierte Mäuse vier Stunden in engen Plastikröhren fixiert wurden. Die Käfige wurden gekippt und die Mäuse schnellen Lichtwechseln ausgesetzt 

Erkenntnis 

Die Versuchsmäuse kriegten schnell graue Haare 

Also wurde die Vermutung bestätigt, dass Stress die graue Färbung der Haare fördert.

Forced swim test

Grundfrage

Hat depressives Verhalten Einfluss auf das Floating Verhalten bei einem forced swim test bzw. auf den Selbstschutz sowie die Notwehr des eigenen Körpers in Lebensgefährlichen Situation 

Ablauf

Mäuse wurden mit unterschiedlichen Anti-depressiva Medikamenten und teilweise auch ganz ohne, in ein Gefäß mit Wasser, aus dem sie kein Entkommen hatten gesetzt.

Man wollte untersuchen, wie die Mäuse sich beim Ertrinken verhalten d.h. Ob sie dauerhaft durchstrampeln oder ob sie sogenanntes ´´Floating-Verhalten ´´ zeigen und sich treiben lassen um Kraft zu sparen. 

Medikamente

Die verschiedenen Antidepressiva, die den Mäusen zugefügt wurden, sollten den Lebensdrang und die Notwehr der Mäuse verstärken und im Vergleich zu den „depressiven“, unmedikamentierten Mäusen eine deutliche Verbesserung aufweisen um so die Wirkung der Stoffe zu beweisen oder diese bei unauffälliger Veränderung für die Einnahme des Menschen auszuschließen.

Erkenntnis 

Dieses höchst umstrittene Experiment führt geteilte Ergebnisse mit sichh. Auf der einen Seite ging man lange davon aus, je schneller die Mäuse in die sogenannte Floating-Phase gerieten, desto depressiver wären sie, da sie ja schneller als die anderen Mäuse aufgäben.

Doch viele Forscher sind der Meinung, dass Floating einfach nur eine andere Strategie der Mäuse ist zu überleben, indem sie Energie sparen und kein Beweis dafür, dass sie depressiv wären und darum das Experiment bloß Qual und Leid für die Mäuse verursacht.

(Quellen: www.taz.de, www.peta.de)